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Taktisches Duell auf dem Platz: Torloses Rasenschach bei Heiligenkreuz gegen Köflach


(c) Johann Stückler

In einem spannenden Fußballspiel zwischen Heiligenkreuz und Köflach zeigten beide Teams eine taktische Raffinesse, die einem Schachspiel glich. Am Ende endete die Partie ohne Tore, aber mit zahlreichen taktischen Zügen und knappen Chancen auf beiden Seiten. Auf beiden Seiten blieb der König stehen - die Begegnung endete Remis.


Von Anfang an war klar, dass dieses Spiel von den klugen taktischen Entscheidungen der Trainer geprägt sein würde. Beide Mannschaften bewegten sich auf dem Feld wie Schachfiguren, stets darauf bedacht, die gegnerische Formation zu durchbrechen, ohne dabei anfällig für Konter zu werden. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, mit beiden Teams, die versuchten, ihre Stärken auszuspielen und die Schwächen des Gegners zu nutzen.


In der zweiten Halbzeit intensivierte sich das Geschehen, und es gab einige Möglichkeiten auf beiden Seiten. David Grubesic verpasste nach einem Stanglpass die Möglichkeit, den Ball im Tor unterzubringen. Peter Smoljan zog eine gefährliche Ecke direkt auf den ersten Pfosten. Doch der Heiligenkreuzer Torwart Daniel Stoiser reagierte blitzschnell und parierte erneut, um das Unentschieden zu sichern. 


Die Spannung stieg, als Heiligenkreuz in der Nachspielzeit seine beste Chance des Spiels hatte: Patrick Unterkirchner setzte zu einem kraftvollen Schuss an, der jedoch knapp neben die Stange ging.


Am Ende stand ein torloses Remis auf dem Spielbericht, das die taktische Brillanz beider Trainer unterstrich. Wie beim Schachspiel waren es die klugen Züge und die strategische Planung, die zu diesem Ergebnis führten.


Bei Heiligenkreuz präsentierte sich die Abwehr angesichts 38 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (39). Mit acht Siegen und acht Niederlagen weist das Heimteam eine ausgeglichene Bilanz vor. Folgerichtig steht Tus Heiligenkreuz am Waasen im Mittelfeld der Tabelle. Mit dem Gewinnen tut sich Tus Heiligenkreuz weiterhin schwer, sodass man schon das dritte Spiel sieglos blieb.

Die Hintermannschaft ist das Prunkstück von ASK Köflach. Insgesamt erst 19-mal gelang es dem Gegner, die Gäste zu überlisten. Köflach verbuchte insgesamt sieben Siege, sechs Remis und fünf Niederlagen. Nur einmal ging ASK Mochart Köflach in den vergangenen fünf Partien als Sieger vom Feld.


Mit diesem Unentschieden verpasste Tus Heiligenkreuz am Waasen die Chance, an einem direkten Konkurrenten vorbeizuziehen. In der Tabelle fiel Heiligenkreuz sogar ab und steht nun auf Rang zehn.


Am kommenden Freitag trifft Tus Heiligenkreuz auf SV Domaines Kilger Frauental, ASK Köflach spielt am selben Tag gegen SC Stadtwerke Bruck/Mur.


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