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Heiligenkreuz macht einen auf Graz 99ers


(c) Johann Stückler

Der SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch führte den Tus Heiligenkreuz am Waasen nach allen Regeln der Kunst mit 7:1 vor. 350 Besucher sahen absolut dominante Gäste, die den Hausherren von Beginn an die Sachlage klar und deutlich erklärten.


Das Spiel begann mit einer eindrucksvollen Präsenz, die die Atmosphäre im Stadion elektrisierte, vergleichbar mit den ersten Klängen eines epischen Musikstücks. Die Gäste aus Tillmitsch traten mit einer derartigen Anmut und Kraft auf, die sofort an den eröffnenden Akkord einer Symphonie erinnerte.


Bostjan Bizjak brachte die Panther in der zwölften Minute nach vorn. Ein Freistoß knallte in die Mauer, der Ball gelangte zu ihm und der slowenische Verteidiger zog aus 17 Metern genau ins lange Eck ab. Dieser Treffer war die Ouvertüre zu einer beeindruckenden Aufführung in sieben Akten.


Timotej Polanc versenkte die Kugel mit einem Schlenzer zum 2:0 für SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch (32.). Die Begegnung entwickelte sich immer mehr zu einem mitreißenden Allegro an Tempo und Spannung, als Patrick Unterkircher den 1:2 von Tus Heiligenkreuz erzielte (39.). Kurz vor der Pause traf Filip Smoljan für SV Tillmitsch (40.). Nach Zuspiel von Thomas Maier umkurvte er den Heiligenkreuzer Torhüter und versenkte die Kugel im Netz. Es waren die Gäste, die zur Pause eine 3:1 Führung ihr Eigen nannten.


Auch in Durchgang zwei erlebten die Besucher viele Höhepunkte - der Taktstock blieb aber zur Gänze in den Händen des Tillmitscher Orchesters. Mit dem 4:1 (50.) sorgte David Schloffer für ruhige Verhältnisse und die Partie war entschieden.


Die vielen mitgereisten Fans aus Tillmitsch durften sich danach aber noch einer Zugabe erfreuen, denn ein Mann war heute ganz besonders in Geberlaune. Mit einem Doppelpack (61., 63.) korrigierte Polanc das Zwischenresultat auf 1:6. Eigentlich war Heiligenkreuz schon geschlagen, als Adam Radai das Leder zum 1:7 über die Linie beförderte (67.).


Der Schlusspfiff klang für die Zuschauer wie der letzte Akkord eines meisterhaften Konzerts, vergleichbar mit dem Nachhall eines unvergesslichen Musikstücks, das noch lange im Gedächtnis der Fans nachhallen wird. Die Tillmitsch Panthers überrannten ihre Gegner förmlich mit sieben Toren und fuhren so mit einem verdienten Sieg in der Tasche nach Hause.


Bei Tus Heiligenkreuz präsentierte sich die Abwehr angesichts 36 Gegentreffer immer wieder wackelig. Allerdings traf die Offensive dafür auch gerne ins gegnerische Tor (39). In der Tabelle liegt der Gastgeber nach der Pleite weiter auf dem vierten Rang. Acht Siege, ein Remis und sieben Niederlagen hat Heiligenkreuz derzeit auf dem Konto.


SV Tillmitsch machte in der Tabelle einen Schritt nach vorne und steht nun auf dem zweiten Platz. Die bisherige Spielzeit von SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch ist weiter von Erfolg gekrönt. SV Tillmitsch verbuchte insgesamt neun Siege und zwei Remis und musste erst fünf Niederlagen hinnehmen. Seit fünf Begegnungen hat SV Fleischereimaschinen Schenk Tillmitsch das Feld nicht mehr als geschlagene Mannschaft verlassen.


Tus Heiligenkreuz am Waasen tritt am kommenden Freitag bei SV Tiba-Gady-Raiffeisen Lebring an, SV Tillmitsch empfängt am selben Tag SC Stadtwerke Bruck/Mur.


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