• David Hirschmann

Nochmal ins Titelrennen eingreifen!


(c) Johann Stückler

Am 1. April feierte der TUS Teschl Heiligenkreuz einen überraschenden 0:1-Auswärtssieg beim ASK Voitsberg und trug damit maßgeblich dazu bei, dass es dem DSV Leoben gelang den Weststeirern zwischenzeitlich die Tabellenführung zu entreißen. Matthias Gross war der entscheidende Torschütze und groß(ss) waren auch die Glückwunschbekundungen und der Dank aus Leoben.


Vier Wochen später heißt der Tabellenführer nun aber wieder Voitsberg und Leoben spielt gegen unsere Gelb-Schwarzen am kommenden Freitag wohl um die letzte Chance doch noch den Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga schaffen zu können. Der TUS Heiligenkreuz will seine Erfolgsserie aber auch als klarer Außenseiter gegen die Millionentruppe aus Donawitz fortführen und 2022 weiter ungeschlagen bleiben, was diesmal zwangsläufig dann natürlich Voitsberg helfen würde.


DIE AUSGANGSLAGE


Der TUS Heiligenkreuz zu Gast beim DSV Leoben. Das ist das absolute Spitzenspiel der 23. Runde. Unsere Gelb-Schwarzen haben sich in den letzten Wochen selbst in diese herrliche Ausgangsposition gebracht das Auswärtsspiel gegen den klaren Favoriten befreit und mit Genuss angehen zu können. In der Frühjahrstabelle liegen die Stiefingtaler sogar mit einem Zähler mehr vor den Obersteirern. Heiligenkreuz befindet sich auf Rang Zwei, Leoben auf Rang Vier der Tabelle. Auf der Gesamttabelle ist Leoben mit 51 Punkten auf dem zweiten Platz, Heiligenkreuz mit 33 Körnern auf dem fünften Rang zu finden. Das Hinspiel im September endete mit einem damals schon beachtlichen 1:1-Unentschieden für unseren TUS. Lukas Ratschnig (13.) und Luca Pichler (23.) waren damals die Torschützen.


DER GEGNER


Es stellt sich die Frage, wie es der Mannschaft von Startrainer Carsten Jancker gelungen ist die bittere Niederlage bei den Lafnitz Amateuren aufzuarbeiten. Während die Donawitzer zuhause eine Macht sind und bisher alle elf Heimspiele für sich entscheiden konnten, gab es auswärts zuletzt zwei Stolperer in Folge. Vor der Pleite in Lafnitz kamen die Grün-Weißen in St. Michael nicht über ein trostloses 0:0 hinaus. Sieht man sich die Mannschaft und das Umfeld in Leoben an, dann müsste der obersteirische Traditionsverein die Liga eigentlich haushoch anführen und dominieren. Ganz so ist es dann aber doch nicht und man sieht, dass Geld und starke Einzelspieler nicht alles im Fußball sind. Der Kader ist voll mit Spielern, die bereits in viel höheren Ligen zum Einsatz gekommen sind. Im vergangenen Winter wurde u.a. der ehemalige Werder Bremen- und Sturm Graz-Spieler Timo Perthel vom 1. FC Magdeburg aus der 3. Liga in Deutschland verpflichtet. Ich kenne Timo noch aus unserer gemeinsamen Zeit beim SK Sturm, er in der Meistermannschaft 2011 und ich damals im Media-Team der Schwarz-Weißen. Damals hätte ich mit vielem gerechnet aber keinesfalls damit, dass wir uns elf Jahre später in der Landesliga Steiermark nochmal begegnen werden. Ich kann mich noch gut an sein Einstandsinterview bei mir erinnern: "Ihn zeichnet vor allem seine Schnelligkeit aus", sagte er damals zu mir. Am Freitag werden wir sehen, ob das noch immer so ist. ;)


UNSER TEAM


Erman Bevab kehrt von seiner Sperre zurück. Weiterhin ausfallen wird Marco Heibl.


DAS MATCH


Ankick in der Leobener KAIF-Arena ist am Freitag, 29.4., um 19:00 Uhr. Unsere Gelb-Schwarzen hoffen vor wahrscheinlich weit über 1000 grün-weiße Schlachtenbummler auch auf zahlreiche Unterstützung in Gelb-Schwarz. Also alle auf nach Leoben, um für die nächste Sensation zu sorgen!


AUS HEILIGENKREUZ. FÜR DAS STIEFINGTAL.


David Hirschmann

Foto (c) Johann Stückler